Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)


Traditionellerweise ist die Akupunktur in Japan ein Blindenberuf. Dies hatte einen sehr prägenden Einfluss auf alle japanischen Akupunkturstile. Die grosse Bedeutung eines sehr feinen Tastsinns für die Ausbildung der Japanischen Akupunktur ist typisch und unerlässlich.

Bei der Japanischen Akupunktur wird mit denselben Meridiansystemen und Akupunkturpunkten wie im Chinesischen System gearbeitet. Ein grosser Unterschied besteht in der Nadelungstechnik und der Diagnosestellung.

Die Diagnose wird durch das Befühlen des Bauches (Hara-Diagnose) und das Tasten des Pulses gestellt.

Es werden sehr feine Nadeln verwendet, die nur oberflächlich in die Haut eingestochen werden mit Hilfe eines Führungsröhrchens und einer speziellen Klopftechnik. Ebenfalls gehören verschiedene weitere Behandlungskonzepte dazu, wie zum Beispiel: Abbrennen von Beifuss in verschiedenen Varianten (auch Moxa oder Wärmebehandlung genannt)und/oder setzen von Intradermalnadeln oder Magnetkügelchen.

In der Japanischen Akupunktur wird speziell darauf geachtet, dass die Nadelung schmerzfrei durchgeführt wird.

Japanische Kleinkinder- und Kinderbehandlung (Shonishin)
OHNE NADELN

Kinder haben sensible und sehr reaktionsfähige Körper und unterscheiden sich erheblich von den Erwachsenen. Deshalb wird in Japan eine speziell auf Kinder zugeschnittene Behandlungsmethode (Shonishin) angewendet.

Bei dieser Behandlungsmethode wird mit verschiedenen Instrumenten die Akupunkturpunkte mittels reiben, streichen und klopfen stimuliert.

Die Kinder kommen oft sehr gerne in die Behandlung. Es gibt viel Spannendes zu sehen, nichts tut weh und bereits nach wenigen Behandlungen geht es den kleinen Patientinnen und Patienten meistens wesentlich besser.

Shonishin ersetzt keine Kinderärztin oder Kinderarzt!